Die Dorfführung mit Herr Bruno Birrer, der uns auf originelle Art auf die Verborgenheiten in Cham aufmerksam gemacht hat, war sehr interessant und lehrreich.
Ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch geschnitten hat 8 Mitglieder veranlasst, Cham in seinen Strukturen näher kennenzulernen. Herr Bruno Birrer hat es verstanden, uns nicht nur in Millionen Jahre in die Eiszeit mit den vielen damaligen Gletschern zurückzuführen, sondern auch über die rege Wirtschaftslage in der Region während den Kriegsjahren zu erzählen. Die Eisenbahn spielt dabei eine wichtige Rolle, am Bahnhof staunt man noch über das alte Stellwerk, obwohl heute alles von Zürich aus dirigiert wird. Auch das schöne Haus mit Garten Villette - heute ein Restaurationsbetrieb - hat uns fasziniert. Wunderbare Parkanlagen am Zugersee laden zum "Stell Dich ein" regelrecht ein. Auffallend auch die Architektur verschiedener Häuser und wie die Ideen damals importiert worden sind. Die Story mit der damaligen Kondensmilchfabrik in Cham zeigt das wahrhaftige Unternehmertum von Investoren, was schlussendlich im Gross- und Weltkonzern Nestlé weitergeführt wird. Der Friedhof von Cham ist mit auffallend vielen Grabsteinen bestückt, welche gestalterisch sehr kreativ gefertigt worden sind.
Anschliessend nach der 1 1/2-stündigen Führung - verbunden mit herzlichem Dank an Herrn Bruno Birrer - haben wir uns zum GTIGG im schönen Wintergarten des Restaurant Raben in Cham versammelt. So gegen Mitternacht machten wir uns wieder auf den Heimweg.
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