Zuerst informierte man uns im Barackengelände über den Stand des Projektes. Anschliessend ist die Besucherkleidung anzuziehen und wir fahren zur Besichtigung in den Tunnel. Wir sind so in die dunkle Welt des Tunnelbaus gesunken. Zuvor haben wir uns noch die neue Fischtreppe in der Reppisch zeigen lassen. Ja, die N4 und der Uetlibergtunnel kann endlich kommen!
Unser Freund Ernst Walter hat uns diesen Anlass organisiert. Die Herren Bernhard Holdener und Stefan Mauerhofer haben uns in Theorie und Praxis laufend über den Stand und die Entwicklung des milliardenschweren Projektes instruiert und informiert. Das Projekt umfasst zweiseparate Röhren zwischen Wettswil und Zürich-Brunau. Der Tunnel ist 4.4 km lang. Jetzt haben wir auch Hunger und Durst, aber die Kantine der Mineure ist erst ab 23.30 Uhr geöffnet. Also fuhren wir ins Landikerstübli - da gibt es keinen Platz mehr - dann halt ins Burestübli - alles ausgebucht - dann fahren wir nach Stallikon in die "Lagune", wo es noch Pizza gibt. So, es war kurz vor Mitternacht, als einige noch unbedingt in die Kantine der Mineure fuhren, um noch mit Öesterreichern, Deutschen, Italienern zu plaudern über ihre tägliche Arbeit. Dort wurde dann das GTIGG noch etwas in die Länge gezogen.
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